| 20. Februar 2015 | ||
| 19:00 | bis | 23:00 |
Ein Dokumentar-Film über die Punk DIY Szene in Europa, von innen heraus gefilmt uns selbstproduziert , in dem die verschiedensten Protagonisten und Bands zu Wort kommen.
Eine weltweit vernetzte Szene, die dem Kapitalismus und dem Status Quo den Kampf ansagt und stattdessen auf Autonomie und Solidarität baut.
Ob Hausbesetzer in Barcelona, Antifaschisten in Moskau, queere Wagenplatzbewohner in Berlin, niederländische Gewerkschaftskämpfer oder die in die Jahre gekommenen Aktivisten des englischen CRASS-Punk-Kollektivs – alle vereint ein gemeinsamer Nenner: Der Versuch den kapitalistischen Zwängen auf konstruktive Weise Widerstand zu leisten – mit Kreativität, Musik und anarchistischer Selbst-Organisation.
In diesem Sinne begeben sich die zwei Filmemacherinnen Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade auf eine Reise durch Europas Subkultur.
Sie erzählen in einem authentischen und vielschichtigen Zeitdokument, wie Anhänger der DIY -Bewegung zwischen Realität und Idealismus ein Paralleluniversum erschaffen, das nach eigenen Regeln und Maßstäben funktioniert, was die Protagonisten motiviert und welche Sehnsüchte und Utopien sie teilen.
Nach dem Film laden wir zu einer Gesprächs und Diskussionsrunde mit einer der Regisseurinnen ein. Julia Ostertag ist Autorin, Regisseurin, Kamerafrau und Cutterin. Ihre Filme setzen sich mit sexueller Identität und alternativen Lebensformen auseinander,sind künstlerisch dem Undergroundfilm und inhaltlich kontroversen und queeren Thematik verbunden, die im filmischen Mainstream keinen Platz finden.
Danach gemütliches Beisammen sein mit Musik und Getränken beim Adelante! Tresen Abend!
Wir freuen uns über euer Kommen!
